Abschlusstour + Aquathlon

Grins

Grins

Die letzte „lange“ Woche fand am Wochenende ihren Abschluss. Erstmal ging es bei bis zu 36 (oder waren es 37?) Grad etwa fünf Stunden auf dem Rad durch die brandenburgische Pampa. Anfangs ging richtig die Post ab, als ich mich in Kleinmachnow einer etwa 40-50-Mann starke Gruppe anschloss. Da rollt es von alleine  – wenn sich nicht gerade eine Ampel, ein Kreisverkehr oder ähnliches in den Weg stellt. Dann muss man ordentlich in die Pedalen treten, um die Gruppe wieder zu schließen. Und: Wer bremst verliert. Da ich dummerweise beim Abbiegen als einzige auf die Idee kam, aufgrund eines entgegenkommenden Autos fast stehenzubleiben (ich hatte so was wie „Stopp“ gehört), musste ich nach kurzem Kampf reißen lassen. Im 180er-Pulsbereich wollte ich nicht weiterfahren, um da irgendwann wieder ranzukommen… So kam ich meinem eigentlichen Ziel einer ruhigen Ausfahrt im Ausdauerbereich durch viele Sonnenblumenfelder dann doch nach, nur unterbrochen vom Erwerb kühlender Getränke. Zu Hause war die Birne etwas matschig, so dass ich die „kühle“ Wohnung+Dusche einem schnellen 5km-Lauf vorzog.

Plantsch
Plantsch

Am nächsten Tag ging es zum Groß Glienicker See. Aquathlon war angesagt, 1500m Schwimmen, 12km Laufen. Peter musste sich aufgrund seiner Muskelverhärtung schonen und konnte die Kinder am See bespaßen, während ich mich in die angenehmen Fluten und auf die wiederum glühend heiße Laufstrecke begab. Aufgrund der Temperaturen war natürlich kein Neo mehr angesagt, worauf ich mich in Hinblick auf Regensburg ohnehin einstelle. Die ersten Meter waren sehr zäh und ich befürchtete, dass mir die gestrige Fahrt doch noch sehr in den Knochen steckte. Aber dann lockerte sich alles und ich konnte mich immer weiter nach vorne schwimmen. Nach dem Ausstieg soll ich dann dritte Frau gewesen sein.

It's hot

It's hot

Auch der folgende Lauf begann recht schwerfällig, irgendwo um den fünf-Minuten-Bereich angesiedelt. Nach etwa zwei Kilometern überholte ich eine Frau und wurde zeitgleich von einer anderen überholt. In der zweiten Runde kamen die Freunde von der Sprint-Distanz dazu und es wurde unübersichtlich. Einige Frauen konnte ich überholen, die meisten nicht in meiner Wertung unterwegs. Von hinten kam keine mehr. Ingesamt lief die zweite Runde bedeutend besser, wenn auch der erste Kilometer ein wenig langsamer war. Eine Classic-Distanzlerin konnte ich noch einholen (zu identifizieren aufgrund der Startnummer) und wähnte mich schon auf dem zweiten Platz.  Supergefühl, zumal ich eigentlich nur noch am Überholen war, trotz des nicht wirklich schnellen Tempos. Im Ziel erstmal Unklarheit, weil hier alles durcheinander einlief. Später dann die Nachricht, dass ich dritte sei, eine muss wohl noch übersehen worden sein. Trotzdem toll! Endlich konnte ich mir mal einen Pokal und weitere Preise abholen, die nicht nur die AK-Wertung belohnten. Auch meine erfolgsverwöhnten Kindern waren stolz auf mich, die Erwartungen meines Ehemannes hatte ich ebenfalls erfüllt. So konnte ich den Tag und damit den Ausklang der Woche noch richtig schön genießen. Danke an alle Jubler!

Rita

Preise

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