Verkehrte Welt im Spreewald

Hätte mir letztes Jahr jemand gesagt, dass ich nach dem Schwimmen durchgereicht werde, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt.  So ist es mir aber am letzten Samstag beim Spreewald-Triathlon über die Mitteldistanz ergangen.

Dass ich meine Schwimmform deutlich verbessert habe, war mir schon nach den letzten beiden Wettkämpfen klar. Dass ich aber nach knapp bemessenen 2,2km als 31.  von 180 Starten an Land gespült werde und das mit einer Zeit von 32:53min, hat selbst meinen Trainer erstaunt, der keine 30 Sekunden vor mir aus dem Wasser kam.

 

Auf den folgenden 84km gab es reichlich Wind, und so entschloss ich mich ohne Geschwindigkeitsanzeige  zu fahren.  Mein Gefühl brachte mich mit einem 36er Schnitt in die Wechselzone. Diesmal klappte auch die Verpflegung auf dem Rad.  Was hingegen nicht funktionierte waren die beiden Wechsel. Insgesamt habe ich dafür über 5 Minuten gestoppt.  Schuld daran waren der Helmverschluss, ein verlorener Radschuh und schmutzige Füße.

 

 

Als 39. nach dem Radfahren ging es zum  abschließenden 20km-Lauf . Dort war mir schnell klar, das ich diesen nur in der Komfortzone hinter mich bringen konnte.  Ohne Tempotraining reichte es nur zu einer Zeit von 1:35.47h, was nicht das Gelbe vom Ei ist, aber daran werde ich in den verbleibenden Wochen noch arbeiten.  Am Ende langte es mit einer Endzeit von 4:34.27h nur zum 59. Platz in einem stark besetzten Rennen mit hoher Leistungsdichte.  Meine Bestzeit aus dem Jahr 2002 (4:51:32h) habe ich deutlich unterboten und die Formkurve zeigt weiter nach oben.

 

Peter

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