Reha 2011

Endlich, nach vielen, vielen Überarbeitungen, möchte ich im folgenden Artikel von meiner Reha berichten.

IronMan?

 

 

Rahmendaten: Drei Wochen – Montag bis Freitag – mehrere Stunden zwischen acht und 15 Uhr – Vivantes Rehabilitation GmbH auf dem Gelände des Auguste-Viktoria-Klinikums

Inhalte:

  • MTT (Muskel-Trainings-Therapie) – tägliches Stabilisations- und Koordinations-Training, individuell an Geräten und auf der Matte
  • Wirbelsäulengymnastik – in der Gruppe
  • Bewegungsbad und Wassergymnastik – in der Gruppe
  • Ergometer-Training – in der Gruppe
  • Gesundheitsbildungsprogramm der Deutschen Rentenversicherung – Vorträge zum rückengerechten Verhalten, Schulungen zur gesunden Lebensweise (Ernährung, Sport)
  • Rückenschule zu Liegen, Sitzen, Haushalt; Alltags- und Arbeitsplatztraining – Mischung aus Vortrag und Übung
  • Krankengymnastik
  • Anwendungen: Vierzellenbad, Massage, Packung
  • Progressive Muskelrelaxation – in der Gruppe
  • ärztliche Untersuchung + Visiten

Ablauf:

Nach einer ausführlichen ärztliche Eingangsuntersuchung wurde der Computer mit den angedachten Therapiemaßnahmen gefüttert. Dieser spuckte dann jede Woche einen Plan mit den Behandlungs-Terminen aus. Anhand dessen wurde das tägliche Programm abgearbeitet.

Beispiel eines Tagesablaufes:

  • 8:15-9:45 Uhr MTT
  • 10:00-10:30 Uhr Wirbelsäulengymnastik
  • 10:40-11:00 Uhr Vierzellenbad
  • 11:00-12:00 Uhr Mittagspause
  • 12:00-13:00 Uhr Vortrag Ernährung – Teil 1
  • 13:00-13:30 Uhr Krankengymnastik
  • 14:00-14:30 Uhr Ergometer-Training

Fazit:

Bei der Reha konnte ich einige Kenntnisse auffrischen und vertiefen. Mir wurde geholfen, neue Schwerpunkte beim Stabi-Training zu setzen, wobei es sich vor allem um eine Erweiterung des bekannten Programmes um den Einsatz von labilen Unterlagen und von Zusatzgewichten handelt. Zusätzlich sollte ich die Häufigkeit des speziellen Trainings dauerhaft erhöhen.

Im Hinblick auf die Schmerzen gab im Verlauf keine bemerkenswerte Veränderung, hier gibt es weiterhin bessere und schlechtere Tage, wobei es insgesamt derzeit gut geht.

Weiterhin sollte ich besser auf die Signale meines Körpers hören und bei Schmerzen auf Training oder andere unangenehme Belastungen verzichten. Wie schwer das fällt, weiß ja jeder Sportler.

Notfall-Klingel!

 

Ausblick:

Derzeit geht es mir im Alltags- und Arbeitsleben gut, so dass ich eigentlich alles normal machen kann.

Nach dem Schwimmen fühlt sich der Rücken meist besser als vorher an, so dass ich nun ins Training für Roth 2012 eingestiegen bin, wo ich den Schwimmpart in unserer Staffel übernehmen werde.

Auf dem Stadt-Rad sitze ich fast täglich ohne Probleme. Ich hoffe, dass ich nach Anschaffung eines MTB auch damit ein wenig aktiv sein kann. Falls es wieder ausreichend Schnee gibt, werde ich mich sicherlich auf meine Skilanglauf-Bretter stellen und durch die Gegend rutschen können.

Laufen bleibt mein Hauptproblem. Da werde ich weiterhin Geduld haben müssen. Es tut zwar nicht im Rücken weh, aber es zieht immer noch nach einigen Lauf-Minuten in den hinteren Oberschenkel hinein. Immerhin wurde in der Reha das Laufen als durchaus gut für die Bandscheiben bezeichnet und in meinem Fall auch nicht davon abgeraten.

Es stellt eine große Herausforderung dar, das Stabi-Training im notwendigen, erweiterten Umfang weiterzumachen. Aber ich bemühe mich, wenigstens ein drittes Mal pro Woche fest zu etablieren

Bleibt zu hoffen, dass ich geduldig bleibe, die Maßnahmen greifen und ich mein Körpergefühl mehr beachte.

Kurz-Einheit nebenbei

 

Über Rita