Eine neue Tasse bitte!

Unzählige Male habe ich schon meinen Cappuccino daraus getrunken. Aus einer kleine blauen Tassen mit der Aufschrift „Ruppiner Triathlon“. Wir haben zwei im Schrank, leider fehlt jedoch bei beiden der Griff.  Also mußte eine neue Tasse her. Warum nicht mal beim Ruppiner Duathlon starten, dachte ich mir. Gerade die BASE III mit einer Ruhewoche abgeschlossen, ging es gut erholt in das Dorf Zechlin, nahe Neuruppin. Um meine gute Laufform war ich mir sicher, aber über dem Rad fahren stand noch ein großes Fragezeichen. Am Start die üblichen Verdächtigen. Das Rennen war gut besetzt und mit fast 100 Teilnehmern verbuchte der Veranstalter auch einen neuen Rekord. Die ersten 5 km ging es dann auch zur Sache. Die Strecke war wohl 300m zu lang.  Meine Polar zeigte mir 21:03 in der Wechselzone an. Der Wechsel verlief schon wieder gewohnt flüssig. Auf dem Rad fand ich schnell meinen Rythmus auf der 30km langen Strecke. Ohne Tacho fuhr ich nur nach Gefühl.  Bei km25 dann der Versuch an mein Gel in dem Trikottasche des Einteilers heran zu kommen. Leider lag dieses so verkantet, dass ich es beim besten Willen nicht heraus bekam. Zu diesem Zeitpunkz ahnte ich schon, dass das noch Folgen haben würde.  Mit 46:50 min war ich doch sehr erstaunt über einen Schnitt, knapp an den 40km/h.  Die Top Ten im Blickfeld ging es auf  die abschließende 5km-Runde. Bei km2 kam dann der erwartete Einbruch. Das Gel konnte ich immerhin noch in der Wechslezone mit Gewalt herauszerren und zu mir nehmen, allerdings reichte es nicht, um mir rechtzeitig die nötige Energie bereit zu stellen. Die letzten 3km waren dann auch ein Krampf, mit allen Schmerzen, die man dann in so einer Situation nur haben kann. Wenigstens für der Zielsprint reichte es noch.  Mit einer Endzeit von 1:29h war ich 6min schneller als mein selbstgestecktes Ziel.  Der 16. Gesamtplatz reichte dann leider nur zum 4. Platz in der AK, aber „who cares“, ich habe meine neue Tasse!

Peter

 

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