Ironman 70.3 Berlin

Bei der Premiere eines solchen Formats in Berlin wollte ich unbedingt dabei sein. Vorab war schon lange klar, dass es nicht die erhoffte Strecke durch den Grunewald geben wird. Noch nicht ganz erholt von den Vereinsmeisterschaften, aber mit der dort gezeigten Schwimmleistung im Kopf, ging es dann selbstbewußt in erster Startreihe an den Schwimmstart. Als 26. der als zuletzt gestarteten AK M40 konnte ich nach 34 Minuten das Wasser, einer recht verwirrenden Schwimmstrecke, verlassen. Auf dem Rad lief dann zuerst alles nach Plan. In der zweiten der drei 26km-Runden verfehlte ich jedoch die Verpflegungstelle und musste das Tempo deutlich drosseln, um nicht zu platzen. So wurden die nur 87km dann doch langsamer absolviert als erwartet. Zurück in der Wechselzone gönnte ich mir zudem noch den Luxus von Socken. Zügig aber nicht schnell ging es auf die verbleibenden 21km. Bei Halbzeit schien das Ziel sub 5h noch machbar. Jedoch zeigte sich die mangelnde Energiezufuhr trotz Cola&Co in geballter Form auf der letzten Laufrunde. Ein völliger Einbruch und der Zwang zu gehen statt zu laufen stellte für mich eine mentale Herausforderung dar, der ich zum Schluß aber doch gewachen war und somit glücklich über eine Finish nach 5:12h ins Ziel einlaufen konnte.

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