Triathlon-Zeit

Ein sportliches Wochenende für die ganze Familie: Mit den Weltraumjoggern ging es zum PowerTriathlon nach Gera, Saisonstart für die Kids und eine Staffel für die Eltern. Zwei anstrengende Tage, die viel Spaß machten, ein super organisierter Wettkampf auf hohem Niveau bei den Kindern.

Samstag Hinfahrt im großen WJ-Bus, Check-In Schullandheim, Abholung der Startunterlagen, Vortrag eines 70.3 Weltmeisters, Grillen und Chillen.

Sonntag früh Sondertransfer für die Eltern zum Start, da Rita für die Staffel als erste um 8:30 Uhr ins Wasser musste und Peter als Staffelläufer dabei sein wollte. Der Bus mit dem Rest folgte später.

Schwimmen mit acht Leuten auf einer Bahn ist nicht ganz einfach. Immerhin erfolgte eine problemlose Einigung, das die schnellste Schwimmerin auf der Bahn zuerst starten durfte. Es war noch früh am Morgen, das Einschwimmen nicht ausreichend und so brauchte es etwa die Hälfte der 1500m, bis der Rita-Diesel endlich ansprang. Nun wurden aber die Überholmanöver immer zahlreicher und komplizierter, was ein flüssiges Schwimmen enorm erschwerte. So waren die 23:36min, nach denen sie das Wasser verlies, nicht zufriedenstellend aber erklärbar. Nicht wirklich überanstrengt von der Schwimmerei rannte sie zu Staffelradfahrer Benny, um den Zeitnahme-Chip zu übergeben. Dieser wiederum schickte nach 40km Peter auf seinen 10km-Lauf. Bei nicht ganz einfachen Bedingungen kämpfte Peter um jeden Meter und lief am Ende inklusive der Zeit in der Wechselzone 40:59min, ein prima Ergebnis, angesichts der Tatsache, dass die Strecke ein wenig zu lang war. Leider fehlten zum 3. Platz am Ende lächerliche fünf Sekunden, aber immerhin waren wir erste Mixed-Staffel.

Nun konnten in Ruhe die anderen Teilnehmer des Vereins unterstützt und angefeuert werden. Bald waren auch die Kinder an der Reihe. Für unsere hieß es nun 200m Schwimmen, 5km Radfahren und 1km Laufen. Die drei Schwimmerinnen und der Schwimmer von Z88 waren beim Schwimmen ganz vorne dabei. Paolo kam als zweiter Junge und vierter gesamt aus dem Wasser, Chiara folgte knapp nach ihren Freundinnen als sechstes Mädchen. Die Wechsel liefen weniger optimal mit Orientierungs- und Schuhproblemen. Beim Radfahren hielt Chiara Sichtkontakt zu ihrem Bruder und konnte den Abstand sogar halbieren, allerdings war er durch seine zu leichte Übersetzung sehr eingeschränkt. So gingen sie mit einem weiteren Vereinskollegen zu dritt auf die Laufstrecke und bei beiden sah man das Feuer in den Augen brennen. Sie rannten stark und konnten noch einige Plätze rausholen. Am Ende liefen sie auf Platz 8 von 37 (Paolo) bzw. Platz 7 von 26 (Chiara) ein, beide nur wenige Sekunden an Platz 6 und damit an der Siegerehrung vorbei.

Auch die restlichen Starter der Weltraumjogger wurden begeistert ins Ziel getrieben. Dann wurden Bus und Radanhänger wieder vollgestopft und die muntere Rückfahrt begann. Bei der Ankunft in Berlin war sogar die Kinderschar ein wenig erschöpft. Nun werden alle ein wenig brauchen, um sich von diesem schönen Wochenende zu erholen.

Fotos: ©Peter

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